Donnerstag, 29. Januar 2015

Clutch "Emilia"


So schwer wie diesmal ist mir die Stoffauswahl bei einer Tasche noch nie gefallen. Ich habe sogar schon mit einer anderen Farbe angefangen zu nähen und habe das Teil aber wieder beiseite gelegt und erst mal nichts gemacht. Gestern Abend habe ich dann alles nochmal neu zugeschnitten und auf einen rums genäht. Da muss man mal ganz klar sagen: Sinn eines Sew-alongs total verfehlt. Das hätte es nämlich werden sollen. Jeden Tag, seit letzten Donnerstag, hat Katrin von modage, anlässlich ihres 30. Geburtstages, einen kleinen Teil der Anleitung auf ihrem Blog gezeigt. So sollte am Ende der sieben Tage die Clutch "Emilia" fertig sein. Fertig habe ich sie jetzt auch, aber sie ist dann doch "nur" weiß geworden.
Für mich sollte die Clutch frühlings-und sommerhaft werden und zu möglichst vielen Kleidungsstücken passen und schick sein, aber doch auch alltagstauglich. Ich will sie zur Jeans tragen, aber auch zum luftigen Sommerkleid.



Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen Tasche. Sie entspricht so ganz genau meinen Vorstellungen. Auch wenn sie "nur " weiß ist.

Ein paar kleine Details gibt es aber trotzdem...



...drei Glitzernieten. Ich bin ja gerade so ein bisschen Nieten-und Lederfan...



...nochmal Glitzer an meinen Federtaschenbaumlern...



...der Frühlingsblumenfutterstoff mit türkisnem Reißverschluss. 



Damit gehts heute hochzufrieden zu den rums-Damen und zu Katrin. Ich bin schon gespannt auf die anderen Taschen.


Liebe Grüße
Katja

Heute bin ich noch wach, aber nicht unbedingt zum rumsen, sondern weil ich gerade von den "zwölf Tenören" komme. Einfach genial! ...wenn man`s mag...und ich mag`s...

linked: rums, modage, TT, Nähfrosch, Maikäfer

Dienstag, 27. Januar 2015

"Gunilla" Kinderhausschuhe


Mir habe ich sie ja schon länger einmal genäht. Die "Gunilla" Hausschuhe. So richtig mit Fell, ganz winterlich kuschelig. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es die Schuhe nun auch für Babies und Kinder gibt. Ich durfte sie vorab für Julia vom KreativlaborBerlin testen.

Der Schnitt und die Anleitung sind klasse. Das Ebook ist sehr ausführlich und großzügig bebildert.Also auch für Nähanfänger absolut machbar. Sonst habe ich immer Lederpuschen für meine Madln genäht, aber in der kalten Jahreszeit wärmen diese Stiefelchen doch wesentlich besser und ausserdem sind sie auch viel einfacher genäht, als die Lederpuschen. 
Im Ebook gibt es auch noch Tipps, wie ihr die Schuhe rutschfest machen könnt.
Das Ebook ist ab sofort hier zu haben.
Noch mehr Designbeispiele gibt es im Blog bei Julia zu sehen.





Ich wünsche euch eine kreative Woche!
Liebe Grüße
Katja

linked: meitlisache, Kiddikram, Herzensangelegenheiten, Pamelopee, out now

Freitag, 23. Januar 2015

Premiere

Schon lange will ich mal eine Patchworkdecke nähen und quilten. Ich habe schon viele Infos gesammelt, zum Beispiel bei den 365-Tage-Quilt-Damen oder in verschiedenen Zeitschriften.
Und wisst ihr warum ich noch keine genäht habe? Weil ich ein sehr, sehr ungeduldiger Mensch bin! 
Mein Beruf als Zahntechnikein erfordert von mir aber sehr viel Geduld und Ausdauer und dann auch noch Perfektion. Und die habe ich dann auch. Wahrscheinlich ist dann für alles andere keine Geduld mehr übrig. 
Meistens kommen bei mir ganz plötzlich irgendwelche Einfälle und Ideen, die ich dann sofort umsetzen möchte. Dann ist auch keine Zeit mehr zum einkaufen gehen, geschweige den etwas zu bestellen. Das dauert ja dann noch länger. Am liebsten habe ich ja dann so Sachen, die ich mit Materialien machen kann, die ich zu Hause habe oder im Garten und dann soll mit kleinstmöglichem Material- und Zeitaufwand das Bestmögliche entstehen.
Meistens schaffe ich das auch. Wenn nicht, macht es auch nichts. Die nächste Idee ist dann schon in meinem Kopf. So war ich schon als Kind immer und so bin ich auch heute noch.
Deshalb war auch die Jerseydecke, als Alternative zu einem echten Baumwollquilt, ganz genau mein Ding. Entdeckt habe ich sie bei Dorothee von boccadeaux.


Ich freue mich sehr über die Decke. Mein Maxi-Madl hat sie als Tagesdecke für ihr Bett oder einfach nur zum einkuscheln bekommen. Sie ist 180 cm x 90 cm groß. Sie hat mir auch ganz begeistert geholfen, die Rechtecke zu ordnen und mal auszulegen. Ich habe dann einen Fleece mit Baumwollanteil gegen genäht. Sie ist sooo gemütlich.


Den Rand habe ich mit einem Zierstich abgesteppt, was mich schon an die Grenze meiner Geduld gebracht hat:-)









Kind und Mama sind happy und ich kann ein, für mich, Großprojekt von der Liste streichen. Deshalb geht es auch heute mal wieder zum Freutag.

Liebe Grüße und große Bewunderung an alle Decken- und Quiltnäherinnen.

Eure Katja

linked: Freutag, Herzensangelegenheiten

Dienstag, 20. Januar 2015

Das Blogbuch in der Hauptstadt

Gleich auf seiner ersten Reise konnte das Blogbuch Hauptstadtluft schnuppern. Es ist wohlbehalten von Katrin von modage zurückgekehrt.
Und was soll ich schreiben?! Ich bin total begeistert von Katrins Eintrag. Als Gastgeberin der KSW 6 und somit "verantwortlich" für den Stoff des Blogbucheinbands, war sie die erste, die sich im Buch verewigen durfte.










Was mich sehr gefreut hat, ist, dass diese zwei Seiten die Handschrift und den unverwechselbaren Stil von Katrin und ihrem Label modage zeigen. Genau so, habe ich mir das vorgestellt und gewünscht.




Über das süße Rehkitz und das Webband freut sich nun Karin von Lockwerke. Das Buch müsste schon bei ihr angekommen sein.

Wenn ihr genau wissen wollt, was sich Katrin bei der Gestaltung so gedacht hat, dann schaut mal bei ihr vorbei.

Ich freue mich schon auf alle anderen BloggerInnen, die sich beworben haben. Ich danke euch sehr, für euer Interesse und eure Teilnahme. Ihr kommt alle dran! Ich verschicke das Buch in der Reihenfolge, wie eure Kommentare eingehen. 

Gerne könnt ihr euch weiterhin eintragen, wenn ihr mitmachen möchtet. Alle Infos gibt es hier.

Liebe Grüße
Katja

linked: creadienstag

Donnerstag, 15. Januar 2015

3 mal Leder, 3 mal anders Teil III

Nach den Taschenbaumlern und den Armbändern folgt nun heute Teil III:
ein Notizbuch mit Ledereinband.


Für dieses Notizbuch benötigst du:

Lederrest
mehrere Bögen DIN A5 Papier (80g/m² liniert, kariert, weiß oder farbig)
Lochzange
Rollschneider
Klebestift

Die Größe des Buches bestimmt ihr selbst. Ich habe die DIN A5 Bögen erst noch halbiert, bis ich 13 Bögen hatte. 12 Blätter können dann beschrieben werden, das 13. wird mit dem Einband verklebt.




Legt alle Blätter aufeinander. Es macht nichts, wenn die Blätter nicht alle ganz genau gleich groß sind. Das macht das Büchlein zu einem Unikat.
Faltet den Stapel einmal in der Mitte und näht die losen Blätter mit der Nähmaschine auf dem Falz zusammen.



Lasst am Anfang und Ende die Fäden lang und verriegelt die Naht nicht. Wählt eine möglichst große Stichlänge. Meine Maschine hat 20 Blätter geschafft. Mehr habe ich nicht ausprobiert. Verknotet nun die Fadenenden oben und unten.




Schneidet euch nun das Leder zurecht. (Mein Lederrest hat oben ein Loch, aber das stört mich nicht. Hat was Besonderes.) Es sollte ein paar Millimeter größer sein als das aufgeschlagene Büchlein, plus ca. die Hälfte der Vorderseite als Lasche.

Streicht die erste und letzte Seite des Buchs, sowie das Leder mit Kleber ein. Ich habe einen normalen Klebestift benutzt. Ihr müsst alles gut einstreichen. Ich habe es auch mit flüssigem Kleber versucht, aber dann wellt sich das Papier.

Presst das Buch eine Zeit lang unter einem schweren Bücherstapel.





Macht nun mit der Lochzange mittig ein Loch in die überstehende Lasche.
Schneidet euch noch einen 0,5 cm breiten Lederstreifen zurecht, der zweimal ums Buch passt.



Schneidet mit dem Bastelmesser einen kleinen Schlitz in den Streifen...



Steckt dieses Ende durch das Loch im Buch und das andere Ende des Streifens durch den Schlitz und einmal ums Buch.





Als klitzkleines Highlight habe ich zum ersten Mal einen Schlagstempel ausprobiert (gibt es z. Bsp. bei snaply). Dieser Schriftzug passt perfekt zu meinem Büchlein, da es sich ja mit "Leben" füllen soll.

Hier habe ich mit dem Schlagstempel Federn fliegen lassen



Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Nacharbeiten und mein Büchlein darf heute bei rums vorbeischauen.

Ich hoffe, euch hat meine kleine Serie gefallen. Ich freue mich auch immer über Bilder von euch, wenn ihr nach meinen Anleitungen etwas werkelt.

Liebste Grüße
Eure Katja


linked: rums




Mittwoch, 14. Januar 2015

3 mal Leder, 3 mal anders Teil II


Wie versprochen folgt heute Teil II meiner kleinen Leder- Reseverwertungs- Serie. Gestern ging es um Taschenbaumler und heute zeige ich euch, wie ihr einfach und schnell zwei komplett unterschiedliche Armbänder machen könnt.




Rockig oder klassisch geflochten?

Für das Rockige Armband benötigst du:

Lederrest
Nieten 
Kam Snaps

Für dieses Armband schneidest du dir ein 5 cm breites Stück zu. Die Länge ergibt sich aus deinem Armumfang (locker ums Handgelenk gemessen) plus 3 cm zum Verschliessen.



3-4 cm von links und rechts bleiben ungeschnitten und in der Länge schneidest du jeweils 1 cm vom Rand entfernt ein, im Abstand von 0,5 cm. Das geht am Besten mit dem Rollschneider oder Bastelmesser.



Mit der Lochzange setzt du nun einige Löcher für deine Nieten. An welcher Stelle ist ganz dir überlassen. Den Stern steckst du von vorne durch das Loch, das Gegenstück wird von hinten aufgesetzt und mit einem Hammerschlag befestigt.
Kam Snaps anbringen, fertig!





Für das klassisch geflochtene Armband benötigst du nur ein Stück Leder und Kam Snaps.

Dieses Armband ist 1,5 cm breit. Die Länge misst du an deinem Handgelenk ab und gibst etwa 3 cm hinzu.



Links und rechts bleiben 2 cm stehen, für die Snaps. Der Länge nach wird es in 0,5 cm Schritten zweimal eingeschnitten.



 Nun wird von oben nach unten geflochten. Dabei verdreht sich das Armband von unten und muss immer wieder entwirrt werden. So flechtet ihr bis ganz nach unten und müsst immer wieder das Band entwirren. Das macht ihr bis ihr nicht mehr weiter flechten könnt, entwirrt ein letztes Mal und euer Armband ist bis auf die Snaps fertig.




Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und viel Freude beim kreativ sein.

Morgen geht es weiter mit Teil III und dem Ledereinband für Notizbücher.

Außerdem könnt ihr heute noch abstimmen beim Wettbewerb von Lillesol und Pelle. Ich würde mich sehr über eine Stimme von euch freuen, wenn euch mein Kleid gefällt.

Liebe Grüße
Katja

linked: Sternenliebe





Dienstag, 13. Januar 2015

3 mal Leder, 3 mal anders

Heute startet eine dreiteilige DIY-Reihe für euch. Es geht um Leder. Besser gesagt, um die Verwertung von Lederresten. Ich habe mir vor einiger Zeit eine ganze Kiste voller Lederreste gekauft, um Puschen für die Kinder zu nähen. Das habe ich auch ausgiebig gemacht. Die Reste sind nun noch kleiner geworden und die Füße der Mädchen immer größer.
Zum in der Kiste liegen lassen ist mir das Leder aber viel zu schade und so entstanden ein paar kleine, feine Dinge, die ich euch zeigen möchte.

Teil I: Taschenbaumler 
Teil II: Armbänder
Teil III: Ledereinband für ein Notizbuch


Los geht es heute mit Teil I: der Taschenbaumler!




Quaste oder Feder?

Für die Quaste benötigst du:

Lederrest 8 cm x 10 cm und 8 cm x 0,5 cm
Stoffkleber
Schlüsselring



Schneide dir das Leder wie oben angegeben zu.



Markiere dir auf der Rückseite an der langen Seite vom Rand 2 cm, die nicht eingeschnitten werden. Unterhalb der Markierung in 0,5 cm Schritten das Leder mit einem Skalpell oder Bastelmesser einschneiden.



Die  ungeschnittene Oberkante mit Kleber bestreichen und den schmalen Lederstreifen zur Hälfte legen und am Rand mit ankleben.

Nun das Lederstück einrollen.



Überschüssigen Kleber entfernen und zum Trocknen mit einem Klebestreifen umwickeln.

 
Nach dem Trocknen Klebestreifen entfernen und Schlüsselring anbringen.





Für die Feder benötigst du:


Lederreste
event. Öse
Schlüsselring



Auf die Rückseite der Lederreste Federn aufmalen.



Ausschneiden und mit dem Bastelmesser die Feinheiten heraus arbeiten.



Mit der Lochzange ein Loch einbringen und den Schlüsselring befestigen. Wer will, kann auch eine Öse anbringen.


Die Anhänger müssen ja nicht unbedingt an einer Tasche baumeln. Sie sind auch tolle Schlüssel. oder Geschenkanhänger.


Teil II und III folgen morgen und am Donnerstag. Schaut doch dann wieder rein.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Liebe Grüße
Eure Katja

linked: Creadienstag

Mein Blogbuch ist schon unterwegs und bald kann ich euch die erste gestaltete Seite zeigen. Wenn ihr auch dabei sein möchtet, dann bitte hier entlang.

Freitag, 9. Januar 2015

Mix and Match bei Lillesol und Pelle




Mix and Match, kein Problem, dachte ich, als ich das Wettbewerbsthema bei Lillesol und Pelle las. Schließlich habe ich eine kleine Auswahl an Schnittmustern von Julia.
Aus zwei Schnittmustern soll also ein neues Kleidungsstück entstehen. Schnell entschied ich mich für das Blusenkleid No.8 und den Zwei-Lagen-Rock No.17.




So einfach, wie ich mir das dachte, gestaltete sich das Ganze dann doch nicht. Den Rock hatte ich schon öfters genäht, das Blusenkleid habe ich, aus Angst vor dem Kragen und der Knopfleiste, bis jetzt erfolgreich verdrängt. Der Wettbewerb war nun ein guter Grund, mich endlich mal ran zu trauen. Ich liebe nämlich Kleidungsstücke aus Baumwolle, deshalb habe ich es ja auch gekauft!



Mit ein bisschen Getüftel und auftrennen und wieder dran nähen und der super Anleitung war es dann gar nicht soooo schlimm. Beim zweiten Mal habe ich den Kragen dann nicht mehr verstärkt...(Jahaaa, ich habe den kompletten Kragen inklusive Steg nochmal abgetrennt. Erstens, weil der Kragen mit der Verstärkung sehr starr und fest geworden ist und zweitens, weil er nur unter allergrößter Anstrengung über den Kopf ging.) und für den Steg habe ich dann Bündchenstoff verwendet. So kriegt man es jetzt wenigstens über den Kopf.




So entstand ein Kleid für meine Große mit Kragen und Knopfleiste und angesetztem Zwei-Lagen-Rock. Es ist ein Kleid, das das ganze Jahr über getragen werden kann. Die Ärmel habe ich deshalb weggelassen und die Ausschnitte nur mit Schrägband eingefasst. Im Winter trägt es sich nun mit Shirt und Strumpfhose, im Frühling mit Kurzarm-Shirt und im Sommer pur. Sollte es im Herbst immer noch passen, wird wieder die Strumpfhose raus geholt. Außerdem habe ich den Rock auch mit Schrägband gesäumt, so passt alles wieder zusammen. Ich wollte keine so starke Raffung an der Taille, deshalb habe ich den Rock eine Größe schmäler zugeschnitten und das Blusenkleid entsprechend gekürzt und in der Breite etwas reduziert, so dass ich den gleichen Umfang wie beim Rock erhielt.



Noch zwei Gürtelschlaufen dran, Gürtel durch und fertig!





Ab 12.01. kann dann abgestimmt werden. Schaut doch auch mal die anderen schönen Werke an oder macht selbst noch mit. Bis zum 11.1. habt ihr noch Zeit zu Mixen und zu Matchen.


Liebe Grüße
Katja


Schnittmuster: lillesol basics No.17, Zwei-Lagen-Rock
                         lillesol stars No. 8, Blusenkleid
Stoff: Hamburger Liebe, lovely things (ich liebe ihn)

linked: lillesol und pelle, kiddikram, meitlisache